28 Februar 2015

Wochen(glück)-Rückblick No 9/2015

Diese Woche gab es kaum schöne Momente -
es war alles geprägt von kleinen Unfällen
und Krankheit der ganzen Family
und einem Krankenhausaufenthalt der kleinen Maus
und das Mamaherz hat geblutet
als ich meinen kleinen Schatz soooo leiden sehen musste.


 Mit der Oma gabs am Wochenende noch einen Spaziergang nach Landeck.
Eigentlich wollten wir zum Kloster wandern
aber das Wetter war mehr als bescheiden
und der Wildfang wollte sich bewegen und nicht wieder im Wagerl sitzen
daher haben wir den Tag zu Hause verbracht und gekocht und gebacken.
Am nächsten Tag war der Papa schon krank 
und hat auch gleich die Oma angesteckt
die noch 6h im Auto nach Hause fahren musste.
Zwar als Beifahrerin aber trotzdem nicht angenehm.


Montag ging es meinem Schatz schon besser und wir haben einen Mini Spaziergang gemacht
damit er sich nach dem vielen liegen die Beine vertritt und frische Luft schnuppert. 
Dabei mussten wir natürlich beim Spielplatz anhalten 
und schaukeln.
Die neue Mütze ist etwas zu groß
daher hat Papa sie immer wieder festgehalten.


Der Rest der Woche war eigentlich dann eher katastrophal
die Maus so krank das sie im Krankenhaus bleiben musste
Wenigstens wusste ich das sie da gut aufgehoben ist
wenn irgendwas sein sollte. 
Und das es ihr nach der Infusion wieder besser gehen wird.
Heute geht es ihr schon besser
so geschwächt und matt hab ich sie noch nie erlebt.
Sie konnte sich nichtmals auf ihren kleinen Beinchen halten.
Leider hab ich mich dann auch noch angesteckt
daher heute sehr reduziert - jetzt ziehe ich mir wieder die Decke übern Kopf
solange der Wildfang noch schläft
den heute wirbelt sie schon wieder durch die Wohnung
etwas langsamer aber bald wieder die Alte :)

Hoffentlich gibts bei Fräulein Ordnung mehr schöne Momente

Eure

Manuela

26 Februar 2015

Das erste Mal....

... im Krankenhaus.
Eigentlich wollte ich gestern nähen
und heute RUMsen
doch statt dessen habe ich den Abend, 
die Nacht und heute den ganzen Tag im Krankenhaus verbracht.

Unser kleiner Wildfang hat uns ganz viel Kummer bereitet.
Schon am Wochenende ist die Maus aus dem Kinderwagen gestürzt
als ich sie beim Einkaufen kurz reingesetzt habe
um mir eine neue Leggin für sie anzuschauen die Oma mir gezeigt hat.
Sie wollte das Stofftier greifen und bums ging es und sie war draußen aus dem Wagen.
Der Schock war groß
die Beule dank eben gekaufter und aufgeschmierter Butter eigentlich relativ klein.
(jaja lacht nicht, Butter hilft bei Beulen, probiert es aus!)
Zum Glück war der Boden nicht zu hart und sie hatte eine Mütze auf und Kapuze drüber.
Etwas mehr rechts wäre ein Eisenständer gestander!
(Daran muss ich jetzt noch denken, welch Glück im Unglück)
Dann hatte Papa eine Magen Darm Grippe aber wir beide blieben verschont.
Dienstag abend ist sie dann aus dem Bett gefallen
hier gabs nicht mal eine Beule
wir sind aber dann trotzdem zum Arzt als die Lypmhknoten angeschwollen sind.
Die Ärztin hat uns aber beruhigt
die Maus untersucht und gesagt solange sie sich nicht auffällig verhält oder bricht ist alles in Ordnung.
3 Stunden später fängt sie zu brechen an, immer und immer wieder.
Wir sind sofort los, 
voller Angst und Panik da die Ärztin von einem Kind mit Gehirnblutung erzählt hat das nur von einer geringen Höhe gestürzt. ist.
Im Krankenhaus hat sie auch immer wieder gebrochen und wir mussten zur Beobachtung bleiben
auch wenn der Arzt meinte es sieht eher aus,
als ob sie sich beim Arzt am Nachmittag mit dem Magen Darm Virus angesteckt hat.

Die Nacht war grauenhaft - ich hab so mit ihr mitgelitten
bis jetzt war sie ja von jeder Krankheit verschont und immer gesund.
Jetzt weiß ich was für ein Gefühl das ist
wenn das Baby leidet. 
Völlige Verzweiflung weil man ihr nicht helfen kann.
Weil man zuschauen muss wie eine Leitung gelegt wird.
Wie sie die ganze Nacht nur Galle würgt.
Sorgen ob es wirklich nur eine Grippe ist und sie nicht vom Sturz was hat.
Im Krankenhaus zu liegen 
und sich vorzustellen wie es ist wenn man ein schwerkrankes/verletztes Kind hat -
und dafür zu bitten dass das eigene immer gesund bleibt!


So einem kleinen Ding kann man nicht erklären warum es ihr schlecht geht
warum alle sie festhalten um Blut abzunehmen 
ich hätte fast mitgeheult als ich ihre flehenden Augen gesehen habe
als ihr der Arm abgebungen wurde und der Arzt ewig eine Vene gesucht hat
und hätte sie am liebsten an mich gerissen damit niemand ihr weh tut
und ich sie beschützen kann wie eine Mama das sollte.

 Wie froh war ich als sie in den Morgenstunden zu würgen aufgehört hat.
Beide waren wir fertig - ich konnte auch die ganze Nacht nicht schlafen.
Trotzdem war die kleine Maus tapfer.
Auch wenn sie dort wegen der vielen fremden Geräusche kaum geschlafen hat
war sie ganz brav als die Leitung rauskam
beim Ultraschall am Kopf
und war fast genauso neugierig wie immer.

Jetzt werde ich mich an sie kuscheln 
und mir wünschen dass es ihr bald wieder besser geht
und wir gaaaaanz lange unter diesen Umständen ein Krankenhaus von innen sehen müssen
und das gleiche wünsche ich mir für eure kleinen Lieblinge.

Eure

Manuela